Dieser Weg...

...ist ein wunderschöner Weg, aber am besten zu gehen im Sommer, bei absoluter Trockenheit, oder so wie gestern, bei Frost.


So bin ich gestern also losmarschiert. Die große und die kleine Kamera im Gepäck. Das ist zwar etwas schwerer, aber ich habe mich schon so manches mal geärgert, wenn etwas besser für die "Große" war und ich hatte sie nicht dabei.

Die Tour fängt schon wunderschön an, mit einem tollen Sonnenaufgang.

Die Strecke ist auch eine meiner Haus-Routen, damit bezeichne ich eine Route, bei der ich direkt von Zuhause aus losgehe. Natürlich kenne ich die Strecken in und auswendig, aber, sie sind ja auch zu jeder Jahreszeit anders, anders schön.

Vorbei am Altenberger Dom führt mich mein Weg auf den Bergischen Weg. Alles ist schön gefroren, so dass man gut gehen kann. Der Weg führt mich durch sonnendurchflutete Waldstücke. Unterwegs treffe ich auf ein Rotkehlchen, das einfach so im kalten Schnee sitzt und auf einen Läufer, der sich freundlich grüßend auf macht die Treppen zu bewältigen.

Hier gibt es echt für jeden etwas zu sehen, zu erleben, zu tun.

Es ist ein munteres Auf und Ab, ehemals murmelnde Bäche, jetzt ein wenig eingefroren und halb zugefrorene Biotope begleiten meinen Weg. Es sieht wunderschön aus, wenn die Sonne auf die Eisfläche scheint und alles im Morgenlicht glitzert.

Gegen Mittag habe ich schon weit über die Hälfte der Strecke geschafft. Jetzt habe ich die "Südseite" meiner Strecke erreicht, das heißt, ich habe einen der höchsten Punkte der Strecke geschafft, die Sonne wärmt gut und dort liegt noch einiges an Schnee und gibt mir das Gefühl in einem Skigebiet zu sein. Blitzeblauer Himmel und weißer Schnee, einfach herrlich.

An diesem Punkt erzählt mir ein Mann von einem Rot-Milan, der hier oft seine Kreise zieht und von einem Schwarzstorch. Nach einigen Worten verabschiede ich mich. 2 Wanderer begegnen mir,sie haben die Strecke "andersherum" gewählt. 

 

Später kann ich erkennen, dass es hier Schneeverwehungen gegeben hatte, denn plötzlich stecke ich bis über die Knöchel im Schnee. Nur gut, dass ich meine Schuhe am Tag vorher gut mit Bienenwachs behandelt hatte.

 

Noch ein paar Meter und ich mache eine kleine Brötchen-Pause. 

Meine Streckenwahl ist immer so, dass ich zum Schluss, also ca. 6 Km vor Ende der Strecke nochmal auf Köln gucken kann.

Da war gestern aber außer Dunst nicht viel zu sehen und die Spitzen vom Dom nur zu erahnen.

Es war eine wunderschöne Tour, mit tollem Winterwetter, gut zu laufen.

25 Km die sich wieder sehr gelohnt haben.


HAVE  A  NICE  DAY !


Doris

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